Aktuelles
Aktuelle Meldungen und Betriebsstörungen zum Busverkehr in Neckarsulm.
Faschingsferien
Von Montag, 16. Februar 2026, bis Sonntag, 22. Februar 2026, sind in Neckarsulm Faschingsferien. In dieser Zeit entfallen alle in den Fahrplänen mit dem Hinweis „S“ markierten Fahrten. Mit „F“ markierte Fahrten verkehren hingegen in den Ferien zusätzlich.
(zar)
Linie 92: Umleitung mit Sperrung und Verlegung von Haltestellen
Wegen Bauarbeiten in der Gottlob-Banzhaf-Straße muss die Linie 92 vorübergehend umgeleitet werden. Folgende Haltestellen entfallen in beiden Fahrtrichtungen:
"Berliner Straße" (Linie 93 hält hier planmäßig), "Viktorshöhe/Unterführung" (keine Bedienung), "Realschule" (keine Bedienung), "Friedhof Steinachstraße" (Linie 91 hält hier planmäßig)
Eine Ersatzhaltestelle befindet sich in der Neubergstraße. Dort gelten die Abfahrtszeiten der Haltestelle "Realschule"
Zeitraum: Mo., 16.02.26, bis Sa., 21.02.26
(zar)
Linie 91: Umleitung mit Sperrung und Verlegung von Haltestellen
Wegen Bauarbeiten in der Gottlob-Banzhaf-Straße muss die Linie 91 vorübergehend umgeleitet werden. Folgende Haltestellen entfallen in beiden Fahrtrichtungen:
"Viktorshöhe/Kochendorfer Straße", "Realschule"
Eine Ersatzhaltestelle befindet sich in der Steinachstraße nördlich des Schulgebäudes. Dort gelten die Abfahrtszeiten der Haltestelle "Realschule"
Zeitraum: Mo., 16.02.26, bis Sa., 21.02.26
(zar)
Linke 90: City-Hopper wird wegen geringer Nachfrage eingestellt
Zu wenige Fahrgäste nutzten Linie 90 im Neckarsulmer Stadtbusverkehr
Der City-Hopper, der als Linie 90 im Neckarsulmer Stadtbusverkehr unterwegs ist, wird zum 31. März 2026 eingestellt. Wie der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschloss, wird diese Stadtbuslinie wegen zu geringer Nachfrage ersatzlos gestrichen. Dadurch spart die Stadt Haushaltsmittel von etwa 106.000 Euro im Jahr ein.
Der City-Hopper wurde zum 1. Januar 2024 als rein elektrisch betriebener Sprinter-Kleinbus eingeführt und pendelt zwischen dem Zentralen Omnibushaltepunkt Ballei (ZOB) und dem Kreisverkehr Heilbronner Straße Süd. Dieses Angebot sollte es vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen ermöglichen, die Einkaufsbereiche in der Innenstadt und das Einkaufszentrum (EKZ) in der Hohenloher Straße bequem zu erreichen. Der batterie-elektrisch betriebene Kleinbus sollte auch ein Zeichen für nachhaltige Mobilität setzen.
„Die Idee war gut und sinnvoll“, urteilte Oberbürgermeister Steffen Hertwig. „Leider hat das Konzept nicht so funktioniert wie erhofft.“ Die Nachfrage blieb von Anfang an hinter den Erwartungen zurück und konnte auch durch Marketingaktionen mit kostenfreien Fahrten nicht wesentlich gesteigert werden. Im Jahr 2024 wurden im Zeitraum von Montag bis Freitag im Durchschnitt maximal 59 Fahrgäste gezählt. Die jüngste Zählung im Januar 2025 ergab im gleichen Zeitraum durchschnittlich 42 Fahrgäste.
Um die Linie 90 attraktiver zu gestalten, plante die Stadt zuletzt, die Streckenführung anzupassen und die Taktzeiten von 15 auf 30 Minuten zu verringern. Angesichts der veränderten Haushaltssituation mit einem drastischen und dauerhaften Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen ab 2027 wurden diese Pläne nicht weiterverfolgt.
Der Elektro-Kleinbus bietet Platz für bis zu 22 Fahrgäste und bleibt als umweltfreundlich betriebenes, emissionsfreies Fahrzeug weiter in Betrieb. Er soll künftig auf der Stadtbus-Expresslinie X95 (Bahnhof Ost/Vorplatz – Bechtle Platz – Werner-von-Siemens-Allee) zum Einsatz kommen. (snp)
Busmodell Stadtbus Neckarsulm
Der Modellautohersteller Rietze Automodelle hat in seiner hochwertigen collectors edition ein Modell unseres Gelenkbusses Nr. 1105 (MAN Lion's City 18 Efficient-Hybrid) aufgelegt. Bezugsquellen des sehr detaillierten Modellbusses im HO-Maßstab 1:87 finden Sie hier (Auswahl):
(zar)
Signal für noch mehr Klimaschutz und Investitionsbereitschaft 35 WBO-Mitgliedsunternehmen für Antriebswende ausgezeichnet
Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen e.V. (WBO) hat am 03. Dezember 2025 im Rahmen seiner 79. Jahrestagung in Leinfelden-Echterdingen 35 Busunternehmen ausgezeichnet, die in Baden-Württemberg als Vorreiter auf dem Weg zur Elektrifizierung des öffentlichen Personennahverkehrs gelten - darunter auch das Neckarsulmer Busunternehmen Zartmann. Mit der Urkunde für die Antriebstransformation würdigt der Verband das besondere Engagement der Mitgliedsunternehmen bei der Umstellung ihrer Fahrzeugflotten auf batterieelektrische Antriebe und beim Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur.
Die Herausforderungen dieser Transformation sind immens. „E-Busse sind in der Anschaffung gut doppelt so teuer wie herkömmliche Diesel-Busse. Zudem stellen Planung und Bau der erforderlichen Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen zusätzliche, immense Investitionen dar“, betonte WBO-Geschäftsführerin Yvonne Hüneburg. „Die Unternehmen gehen das an – dabei ist ihnen wichtig, dass der Flottenbetrieb und das Lademanagement in einer Hand liegen“, ergänzt Hüneburg und führt weiter aus: „Unsere Mitglieder müssen nach Fahrplan eine zuverlässige, pünktliche Personenbeförderungsleistung abliefern – da muss aus einer Hand produziert werden. Das heißt: Die Betriebshöfe müssen aufgerüstet und das Lademanagement implementiert werden – damit der reibungslose Ablauf gewährleitet ist“. Bei dem die Software dafür sorgt, dass die Busse optimal, also möglichst günstig, aber ohne Gefährdung der Einsatzmöglichkeit geladen werden. Für die konkrete Umsetzung vor Ort braucht es eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Energieversorgern, Baubehörden und Unternehmen und ohne eine Investitionskostenförderung über Förderprogramme von Land und Bund bzw. finanzielle Unterstützung vom Aufgabenträger ist die Antriebswende derzeit betriebswirtschaftlich nicht darstellbar.
Trotz dieser Rahmenbedingungen investieren zahlreiche private Busunternehmen entschlossen in moderne, klimafreundliche Antriebstechnologien. Mit der Verleihung der Urkunde unterstreicht der WBO den Mut und die Innovationskraft seiner Mitglieder – und sendet zugleich eine klare Botschaft an Politik und Öffentlichkeit: Die privaten Busunternehmen in Baden-Württemberg übernehmen Verantwortung und leisten ihren Beitrag zu noch mehr Klimaschutz im Verkehr.
Damit diese Investitionsbereitschaft langfristig Bestand hat, braucht es aus Sicht des WBO verlässliche Rahmenbedingungen: ausreichend lange Vertragslaufzeiten, eine unbürokratische Betriebskostenförderung – etwa in Form eines vergünstigten ÖPNV-Strompreises analog zum Industriestrompreis – sowie Technologieoffenheit in der Übergangsphase. Denn auch alternative, emissionsarme Kraftstoffe wie HVO oder Biogas leisten einen wirksamen Beitrag zur CO₂-Reduktion – und das unmittelbar mit dem bestehenden Fahrzeugbestand.
WBO-Geschäftsführerin Yvonne Hüneburg bringt es auf den Punkt: „Als WBO sind wir stolz, dass sich so viele Mitgliedsunternehmen auf den Weg hin zum klimaneutralen Verkehr machen. Mit günstigem ÖPNV-Strom könnte die Transformation jedoch erheblich bürokratieärmer bewältigt werden – Wünsche für 2026 sind also vorhanden!“.
(WBO-PM)
Fahrplanwechsel 2025/2026
Am 14. Dezember 2025 ist Fahrplanwechsel. Im Regionalbusverkehr im Landkreis Heilbronn erfolgt der Fahrplanwechsel in einigen Regionen erst zum 1. Januar 2026. Die neuen Fahrpläne stehen über die Fahrplanbuchseitenabfrage der elektronischen Fahrplanauskunft HNV-EFA bereits zum Download bereit.
Das ändert sich zum Fahrplanwechsel in Neckarsulm:
Das Fahrplanangebot der Stadtbusse in Neckarsulm ändert sich nur geringfügig. Bedeutendere Änderungen gibt es hingegen bei den in den Stadtverkehr integrierten Regionalbuslinien:
Ab 14.12.2025 fährt die Linie 691 montags bis freitags abends ab 20 Uhr künftig im Stundentakt. Im Wechsel mit der Linie 624 besteht weiterhin ein sauberer Halbstundentakt zwischen Neckarsulm und Amorbach bis gegen Mitternacht.
Auf der Linie 695 entfällt der Abend- und Samstagsverkehr.
Ebenfalls zum 14.12.2025 reduziert der Landkreis Heilbronn das Angebot auf der Linie 694 erheblich. Montags bis samstags fährt der Neckarsulmer Linienast weitgehend nur noch im Stundentakt statt im Halbstundentakt. Dadurch ergeben sich Angebotslücken zwischen Obereisesheim und Neckarsulm, wo künftig kein Viertelstundentakt mehr besteht, sondern noch drei Fahrten pro Stunde (2x Linie 94, 1x Linie 694) verkehren.
Samstags und sonntags wird das Fahrplanangebot der Linie 694 komplett neu strukturiert: Die Linie 694 fährt künftig am Wochenende in Obereisesheim die Schleife über den Friedhof ganztags im Stundentakt und bietet so ein übersichtlich strukturiertes Fahrplanangebot für Obereisesheim. Samstags besteht in Verbindung mit der Linie 94 bis ca. 15 Uhr ein sauberer Halbstundentakt in Fahrtrichtung von Neckarsulm nach Obereisesheim.
Sonn- und feiertags halten im Bereich Friedhof und Nordstraße in Obereisesheim künftig alle Fahrten nach Neckarsulm auf der gleichen Straßenseite.
Ab 01.01.2026 kann in die Linie 620 "Kocher-Shuttle" in Dahenfeld auch in Richtung Neuenstadt eingestiegen werden (bisher Halt nur zum Ausstieg). Dafür entfallen montags bis freitags einzelne Halte in Dahenfeld (06:50 Uhr aus Heilbronn, 13:05 und 16:35 Uhr Richtung Heilbronn).
Ebenfalls zum 01.01.2026 werden auf der Linie 624 einige Taktlücken Mo-Fr abends und am Wochenende geschlossen. Zum selben Termin übernimmt nach Ausschreibung durch den Landkreis Heilbronn die Fa. Hütter aus Öhringen als neuer Betreiber das Liniennetz Kochertal, zu dem die Linien 620 und 624 in Neckarsulm gehören. Wir danken dem bisherigen Betreiber, OVR Neuenstadt, für die langjährige gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Durch die Schließung der Taktlücke der Linie 624 um 22:48 Uhr ab "ZOB/Ballei" Richtung Neuenstadt, kann ab dem 01.01.2026 zu dieser Uhrzeit auf die Weiterführung der Linie 92 Richtung Amorbach und Dahenfeld verzichtet werden. Die Linie 624 deckt künftig diese Verbindung wieder ab.
Linie 91, 92, 692, 694: Verlegung Haltestelle "Realschule"
Wegen Bauarbeiten im Bereich der Hermann-Greiner-Realschule wird die Haltestelle "Realschule" stadteinwärts ca. 100 m zurück verlegt vor das DRK-Gebäude an der Einmündung Erzbergerstraße. Die stadtauswärtige Haltestelle bleibt am Standort bestehen.
Zeitraum: Ab Montag, 09.09.24, bis auf Weiteres
Linie 91: Sperrung der Haltestelle "Grüne Mitte" stadtauswärts
Wegen Bauarbeiten kann die Haltestelle "Grüne Mitte" in Amorbach stadtauswärts nicht mehr bedient werden. Sie wird später an neuer Stelle wieder eingerichtet. Als Ersatz dient die Haltestelle "Rheinstraße" ca. 150 m weiter in Fahrtrichtung.
Zeitraum: ab sofort bis auf Weiteres